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26.01.2017: Letzter Skikurstag - so war es
Beginn: 22:09 Uhr. Ende: 22:09 Uhr.

Man könnte fast meinen an diesem Tag lief alles in umgekehrter Form zum ersten Skikurstag.
Wir kamen nach zügiger Fahrt auf der Autobahn früh in St. Johann an. Schnell war das Abschlussrennen gesteckt. Alle Skikurskinder jagten den Kurs hinunter und kämpften um die Medaillenränge. Es konnte natürlich nicht bei jedem Rennläufer klappen - dennoch war eine deutliche Steigerung des Könnens sichtbar.
Allen voran natürlich die Anfänger. Nach anstrengendem Steigen (für die Kinder) und anstrengendem Lift fahren üben (für die Skilehrer) zog der Ankerlift die Skifahrer nach oben und bei der Abfahrt pfiff allen der Wind um die Ohren.

Gudruns "schnelle Blitze" hatten nicht nur den Namen zum Programm. Sie lernten  - und konnten dann super gut bremsen. Sie wurden immer von der Berghexe nach vorne gezogen (Bewegungsvorstellung für Körperlage), pressten mit den Schienbeinen die Zitronen aus (Bewegungsvorstellung für Sprunggelenkbeugung und Knievorlage) und drückten die Berggeister zurück in den Schnee (Bewegungsvorstellung zur Talskibelastung). Besonders erwähnenswert jedoch war die Zuverlässigkeit der Gruppe.

Die Gruppe von Christoph hat im Sudelfeld die ersten Versuche im Gelände neben der Piste unternommen. Es braucht natürlich noch ein wenig Übung aber mit  großem Spaß stellten nach anfänglicher Skepsis alle fest, dass auch im tiefen Schnee und im "Gemüse" (Tiefschnee zerfahren) Ski fahren durchaus möglich ist.

Wie Kometenschweife zog die Gruppe von Roman ihre Spuren in den Schnee, ob im Gelände, in der Buckelpiste oder auf bestens präparierten Pisten! Stets war es eine Freude Julina, Latisha, Vincent, Moritz, Paul, Tristan und Ruben beim Ski fahren zuzusehen. Klasse war die Hilfsbereitschaft für andere Ski- und Snowboardfahrer!  Auch miteinander waren sie ein prima Team, das es in diesen fünf Skikurstagen immer wieder geschafft hat, dass ihr Skilehrer Tränen vor Lachen in den Augen hatte! Es war einfach „schee" .

Die sehr geübten Skifahrer, die an mehreren Tagen mit Michael an der Skitechnik auf sehr hohem Niveau feilten konnten schon mal an manchen Tagen ihre Qualitäten als zukünftige Übungsleiter testen und unterstützen als Springer da wo es (Skilehrer) Engpässe gab.

Nach der Siegerehrung an diesem ereignisreichen Tag reihten wir uns in eine lange Autoschlange nach München ein und erreichten die geliebte Stadt erst mit einer guten Stunde Verspätung am vereinbarten Parkplatz. Kein Problem jedoch in WhatsApp Zeiten. Die Eltern waren ja vernetzt und wussten Bescheid.

Ich schließe mich der Aussage von Roman an und sage:" Schee wars". Wir freuen uns auf die Saison 2017/18.    

Irene Fröhler